Auch in diesem Jahr hat es wieder einen Schüleraustausch mit Schülerinnen und Schülern aus dem Landkreis Uelzen mit den Schülerinnen und Schülern aus der Umgebung der Stadt Rouen, welche in der Provinz “Haute Normandie” liegt, gegeben. Dieses Jahr haben mehr als  Kinder und Jugendliche mit Freude am Austausch teilgenommen. Als Betreuung sind fünf Erwachsene mitgekommen, die sich mit viel Hingabe an den Aktivitäten beteiligt  haben.

Die ganze Reise startete am Mittwoch. Als wir dann am Mittwochabend in Rouen ankamen sind wir zuerst mit unseren Gastfamilien bekannt gemacht worden. Am Donnerstag haben sich dann erstmal alle deutschen Kinder getroffen um einen Überblick über die Gruppe zu bekommen und die anderen etwas näher kennen zu lernen. Nach dieser kleineren Bekanntmachung konnten wir dann mit dem Rahmenprogramm starten. Zu den ersten Aktivitäten zählte zum Beispiel die Besichtigung der “Gros Horloge” in Rouen.

Das ist eine große Uhr inmitten von Rouen in der Hauptgeschäftsstraße. Es gibt sie schon seit mehreren Hundert Jahren gibt und sie ist eine der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Des weiteren haben wir noch eine Aussichtsplattform bestiegen, von der aus man einen hervorragenden Blick über die ganze Stadt hat. Es wurde uns auch gewährt in kleineren Gruppen durch Rouen zu laufen, um dort das ein oder andere Geschäft genauer zu inspizieren. Am Wochenende waren wir dann in unseren Gastfamilien und haben dann nach deren Ermessen Aktivitäten mit ihnen unternommen. Als das Wochenende dann vorbei war, sind wir in eine entferntere Stadt gefahren um dort ein Uhrenmuseum zu besichtigen, diese Besichtigung wurde nicht von allen mit gleicher Euphorie wahrgenommen. Am Nachmittag sind wir dann im Kanuklub von Rouen Kajak und Drachenboot gefahren was wiederum allen viel Spaß machte.

Außerdem waren wir Bowlen. Am Dienstag waren wir dann im Circus, um dort selbst ein paar Tricks zu erlernen. Schließlich  waren wir auch einen Tag in Paris, zuerst haben wir dort den Flughafen besichtigt, was auch großen Anklang gefunden hat.

Am Nachmittag waren wir in der eigentlichen Stadt um uns dort in verschiedene Gruppen aufzuteilen, was es uns ermöglicht hat verschiedene Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Donnerstags waren wir dann in der Schule, um einen Einblick in das Französische Schulsystem gewinnen zu können. Mehr Frankreich konnte man in acht Tagen nicht erleben! Hoffentlich werden unsere neuen französischen Freunde so glücklich und voller neuer Eindrücke, aber sicher ebenso müde wie wir, am Ende des Gegenbesuchs Ende August gesund und zufrieden wieder von Uelzen nach Rouen zurückreisen und sich ebenso auf das Wiedersehen freuen, wie wir.

Hanno